Informationen über Ziegel- und Terracottafliesen

Die wahre Schönheit und Lebendigkeit der Terracottaplatten liegt vielleicht doch in Ihrem Inneren ?

Im Grunde genommen ist jeder Ziegelstein eine Terracottaplatte, denn von den Grundsubstanzen der Herstellung und bauphysikalischen Eigenschaften sind beide gleich. Man kann es auch anders ausrücken indem man sagt, ein Ziegel ist eine viel zu dick oder zu hoch geraten Terracottaplatte oder anders gesagt eine Terracottaplatte ist ein viel zu dünn geratener Ziegel.

Nur zufällig ist mir vor   20 Jahren aufgefallen, welche Lebendigkeit und Farbvielfalt im Innern eines alten Mauerziegels steckt, was mich auf die Idee brachte, diese mal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen, indem ich den Ziegel mit einer Nassschneidemaschine in der Mitte aufschnitt.

Ich hatte bis dahin in meiner 20jährigen Laufbahn als Fliesenlegermeister schon viele lebendige Wand und Bodenplatten verlegt aber das Farbspiel, welches sich mir hier auf den Schnittflächen des aufgeschnittenen Ziegels bot, war doch recht beeindruckend. Und das besondere war, dass diesen Farbspiel bei jedem aufgeschnittenen Ziegelstein ein anderes war. Jeder aufgeschnittene Ziegel bot mit seiner Farbvielfalt ein Unikat, keiner sah so aus wie der andere und ich möchte bald soweit gehen, dass man sagen kann, dass die wahre Schönheit des Mauersteines in seinem Inneren liegt, und Sie nur erkennbar wird, wenn man Ihn öffnet. Genau wie bei einem Diamanten welcher ebenfalls im Innerendes Steines verborgen ist, und welcher ebenfalls erst hervorgeholt werden muss. Sicherlich hat ein gut verlegter Cottoboden auch seine farblichen Reize. Ich wurde aber bisher nie das Gefühl los, wenn ich solche gut verlegten Böden sah, dass leider die wahre Schönheit dieses Materials leider für immer im Inneren unter einer dicken Verpackung verborgen bleiben wird. Denn da wird mir sicher jeder recht geben, wäre es völlig verrückt diese teuren Platten nochmal in der Mitte zu halbieren und dann erst zu verlegen. (Obwohl man dann die doppelte Bodenfläche verkleiden könnte) Doch rein hypothetisch wäre es mich manchmal trotzdem interessant zu sehe, wie dieser Terracottaboden ohne „Verpackung“ aussehen würde. Nachdem ich jetzt den eigentlichen Unterschied zwischen Terracottafliesen und Ziegelfliesen versucht habe zu erläutern, möchte ich mich jetzt etwas intensiver den Thema Terracottafliese widmen.

 

Was ist eigentlich Terracotta und was ist Cotto?

Der Name Terracotta stammt ursprünglich aus den lateinischen (einer Sprache, die vor ca. 3000 Jahren in Rom gesprochen wurde) und bedeutet so viel wie „gebrannte (Terra) Erde (Cotta). Wenn man diesen Begriff hört denkt am in erster Linie immer an Fliesen und Platten aber natürlich diente dieses Naturmaterial schon seit Jahrtausenden auch zur Herstellung von Statuen, Vasen und Dachziegeln. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die uns bekannte derzeit älteste Ton Figur ca. 30.000 Jahre ist. Es handelt sich hier um die Venus von Dolní Věstonice. Die Figur besteht aus Löslehm und wurde um Schrumpfungsrisse zu vermeiden mit Tierknochenmehl abgemagert.

Ab dem 4. Jahrhundert begann die kommerzielle Herstellung von Tonwaren. Im heutigen Griechenland entstanden damals die ersten Manufakturen mit manchmal bis zu 100 Mitarbeitern. Ab diesem Zeitpunkt wurden Tonwaren vom ursprünglich reinen Kunstprodukt zum Gebrauchsgegenstand und zur Alltagsware.So wurde auch in Italien oder Griechenland, in der Epoche des klassischen Altertums, bereits Terracotta an Bauwerken verarbeitet. Es entstanden so beispielsweise Dachziegel oder Friese für Giebeldekore, welche aus Terracotta hergestellt wurden.Mit der industriellen Revolution, welche von England im 18.Jahrhundert ausging, und der damit verbundenen Technisierung sämtlicher Arbeitsprozesse, auch in Architektur und im Kunsthandwerk, diente auch das Material Terracotta vielen Architekten, Künstlern und Handwerkern dazu, das jetzt entstandene Spannungsfeld zwischen Massenware und Einzelstück zu kompensieren.

Der preußische Architekt Karl Friedrich Schinkel, welcher schon damals eine besondere Vorliebe für natürliches solides Material hatte, kreierte schon vor 200 Jahren eine schlichte aber ästhetisch angemessenen Backsteinarchitektur, in welcher er hauptsächlich Schmuckelemente aus Terracotta benutzte. Die von Ihm entworfene Bauakademie ist hierfür ein Musterbeispiel. Mit sehr vielen Terracotta-Reliefs zum Thema „Geschichte der Architektur“ hat er hier die Fassade dieses berühmten Gebäudes verzieren lassen. Ein weiteres Beispiel für den Einsatz von dekorativen Elementen aus Ton in der Architektur sind die Fassadenreliefs am Roten Rathaus in Berlin. Zu erwähnen ist aber auch noch der Preußische König Friedrich Wilhelm 4.ebenfalls ein sehr engagierter Bauherr, welcher ebenfalls ein Freund und Förderer der Terracottakunst war. So erwarb zum einen das Königshaus zwischen 1830 bis 1860 bedeutende Terracotten für den Schlosspark von Schloss Sanssouci und zum anderen wurde ein sich in Potsdam befindendes Triumphtor komplett mit Terracottareliefplatten verziert und verkleidet. Richtig es handelt sich um das Triumphtor am Winzerberg in Potsdam welches speziell nach Skizzen des Monarchen gebaut wurde.

Die stark steigenden Herstellungskosten aber auch Konkurrenz durch den Naturstein führten langsam zum Niedergang vieler dieser Terracottawerkstätten und Manufakturen. Die „Tonwarenfabrik Ernst March“ mit fast 350 Angestellten war vor 150 Jahren eine der größten Berliner Firmen für Terracotten.

Terracottafliesen sind ganz einfach gesagt Tonfliesen welche nach traditioneller Art gebrannt werden. Hergestellt werden die Terracottaplatten heute unter anderem zum Beispiel in Spanien, Portugal, Marokko und natürlich Italien. Und da natürlich in jeder Region die Tonerde eine andere chemische Zusammensetzung hat, haben die Terracottaplatten nach dem Brennvorgang auch immer unterschiedliches Aussehen und auch verschiedene bauphysikalische Eigenschaften.

Die sicher bekannteste Terracottafliesen ist die Cottofliese. Mann kann den Begriff „Cotto“ als eine Art Markenzeichnen für eine bestimmte Tonfliesenart aus Italien (Region um Imprunetta) bezeichnen.

Das besondere an Cotto ist, dass Cottoplatten nach dem Brennvorgang extrem frostsicher sind. Jeder der sich mit dem Bauen ein wenig auskennt der wird wissen, dass die Eigenschaft der Frostsicherheit von Platten und Bodenbelägen in Außenbereich von immenser Bedeutung ist. Stellt sich die Frage warum gerade dieses Tonmaterial aus dieser Region diese wichtige Eigenschaft der Frostsicherheit aufweist und die Tonerde zum Beispiel in Portugal diese Eigenschaft nach dem Brennvorgang nicht aufweist. Die Antwort ist recht einfach. Der echte Cotto wird aus einem Schieferton hergestellt, welcher einen besonders hohen Anteil an Mineralien, Aluminium, Kupfer und Eisenoxiden hat. Dieser Umstand ist wiederum einem Meteoriteneinschlag zu verdanken, welcher durch seine gewaltige Explosion, welche vor vielen Millionen Jahren, eine chemisch -physikalische Metamorphose (Umwandlung) der Gesteine in Gang setzte. Der Abbau des für die frostsicheren Cottoplatten aus der Imprunettagegend ist wesentlich aufwendiger als z.B. der Abbau der Tonerde in der Siennaregion, was dadurch die Platten aus der Imprunettaregion auch teurer macht. Die Originale „Cottofliesen“ also der „Mercedes“ unter den Terracottaplatten, werden handgefertigt, sodass jede Cottoplatte ein Unikat ist, was sich natürlich dann im Preis wiederspiegelt.  

 Interessant ist auch, dass diese eisenhaltige Tonerde im Rohzustand nur mit Wasser gemischt von recht unscheinbarer grauer Farbe ist, und nach dem Brennen bei dem der hohe Eisengehalt mit Sauerstoff reagiert hat, die Platten oder Skulpturen ihren typischen wunderbaren rötlichen Terracottafarbton erhalten.

Eigenschaften von Terracottafliesen

Was sind die Vorteile, und was sind die Nachteile von echten Terracottafliesen gegenüber Fliesen mit imitierter Terracottaoptik.

Fange ich zuerst mit den Vorteilen des mediterranen Klassikers „Terracottafliese“ an.

Handgestrichene Terracottafliesen sind ein Fliesenmaterial, wo jede einzelne Terracottafliese noch in richtig aufwendiger Handarbeit hergestellt wird. Da der Mensch keine Maschine ist, so ist jede einzelne Terracottaplatte also auch ein Unikat mit eigenem Charme und eigenem Erscheinungsbild.  Handgefertigte Terracottaplatten haben in der Regel, eine recht glatte Oberseite da die Oberseite von Hand glatt in der Form abgezogen wird, und eine etwas rauere Unterseite da Sie mit dieser auf dem Erdboden getrocknet werden. Bei Bauherren welche, eher ein rustikaleres Erscheinungsbild oder eine rustikalere Wirkung erzielen wollten, wurde ich, als ich mit meinem Meisterbetrieb Terracottafliesen noch selber verlegt habe, oft gebeten, bei der Verlegung der Terracottafliesen die rauere Unterseite als Sichtoberseite zu nehmen. Keine Platte gleicht nach dem Brennvorgang der anderen Terracottafliese, was durchaus auch gewollt ist. Dadurch auftretende leichte Maßungenauigkeiten des Terracottafliesenmaterials wurden bei der Verlegung durch mich über das Fugenspiel vermittelt. Durch „sauber“ verlegte Terracottafliesen entsteht eigentlich immer ein einzigartiges Ambiente verbunden in warmer mediterraner Optik.

Farbgebung der Terracottaplatten

Bei Terracotta und Ziegelfliesen ist eine unendlich große Auswahl an Farbtönen möglich. Jede Tongrube, aus welcher der Ton abgebaut wird besitzt eigene charakteristische, materialspezifische Eigenschaften in Bezug auf Zusammensetzung des Tones. So kann man eigentlich sagen, dass die Farbe der Terracottafliesen von den im Ton enthaltenen Mineralien abhängig ist. Bezieht man den Ton aus einer Grube, in welcher der Eisengehalt es Tones (Eisen (3) Silikate) sehr hoch ist, so erhält man nach dem Brennvorgang (in Abhängigkeit von Brenntemperatur und Brennatmosphäre) meist Hell- bis Dunkelrote Terracottafliesen. Hat aber der Ton aus der jeweiligen Grube einen hohe Kalkgehalt so haben die nach dem Brennvorgang fertigen Terracottaplatten einen eher gelben Farbton. Wie aber schon erwähnt lassen sich diese, durch die mineralische Grundzusammensetzung des Tones gesetzten Farbtöne, durch die Brandführung noch etwas beeinflussen, was dann wiederum ein wunderbares Farbspiel der einzelnen Terracottaplatten auf den verlegten Boden erzeugt.

Klima

 Nachdem ich jetzt etwas zur Farbvielfalt von Terracottafliesen gesagt habe, möchte ich mich nun zu den positiven bauphysikalischen Eigenschaften jener Tonfliesen äußern. Genau wie ein im Wandbereich verarbeiteter Lehmputz, beeinflussen ebenfalls die nach einem Brennvorgang entstandenen Terracottafliesen positiv das Raumklima. Wie alle wissen halten wir uns zu ca. 80% unsere Lebenszeit in geschlossenen Räumen auf, und von daher ist es umso wichtiger, dass in diesen Räumen ein gesundes Raumklima, welches wesentlich zur Gesundheit und zum Wohlgefühl beiträgt, herrscht.

Terracotta und Cottofliesen besitzen bedingt durch Ihre Offenporigkeit und Porösität die Fähigkeit, Luftfeuchtigkeit aufzunehmen, wenn diese gerade im Überfluss in der Luft vorhanden ist, diese dann aber, wenn es an Luftfeuchtigkeit mangeln sollte, auch wieder langsam abzugeben. Diese besondere Fähigkeit, welche nur Terracottafliesen und Lehmputze und in geringerem Masse auch Kalkputze, besitzen, wird als natürliche Regulation der Luftfeuchtigkeit oder auch nur als Klimaregulation bezeichnet. Lehmputz und Terracottabodenbeläge halten Raumluftfeuchte dann immer konstant bei ca. 50%. Dieses so gegebene, immer ausgeglichene Raumklima, wissen besonders Hausstauballergiker zu schätzen, denn dieses permanent ideale Raumklima wirkt sich erwiesenermaßen positiv auf die Gesundheit aus. In Räumen mit Lehmputz an den Wänden und einem Terracottabodenbelag wird die Feinstaubbindung stark reduziert, was unter anderem die Schleimhäute weniger belastet, und außerdem werden durch die Kombination von Terracottabodenbelägen und Lehmputz an den Wänden Fremd- und Schadstoffe, durch die enthaltenen Tonmineralien gebunden und unangenehme Gerüche aus dem Raum absorbiert.  Ebenfalls wird so die Schimmelgefahr in diesen Räumen entscheidend reduziert.

Als Architekt und Fliesenlegermeister habe ich in der Vergangenheit so einige Bauprojekte geleitet, bei welchen der Bauherr aus gesundheitlichen Belangen im gesamten Gebäude sämtliche Wände von Zement- und Gipsputz befreien und diese mit Lehm verputzen lies. Außerdem wurden sämtliche noch intakten Wand- und Bodenbeläge, welche bis dahin mit keramischen Fliesen verkleidet waren, von diesen befreit und durch Terracottawand- und Bodenfliesen ersetzt.

Akustik

Terracottafliesen beeinflussen aber auch maßgeblich den Schall in Räumen.  Dazu möchte ich noch einmal kurz erläutern, dass Schall immer übertragen wird in dem er auf Körper oder Bauteile trifft, und jene dann in Schwingungen versetzt. Wie stark dann dieses Bauteil in Schwingung versetzt wird hangt dann wiederum von Substanz und Beschaffenheit des Körpers oder Bauteiles ab. Während ein Granitboden sehr gut diese Luftschallschwingungen reflektieren kann, sind Terracottaböden dazu kaum in der Lage.  Aufgrund Ihrer rauen, porösen stark zerklüfteten Oberfläche kann man diese Tonfliesen auch als poröse Schallschlucker bezeichnen. Es findet hier die Absorption (Aufnahme) des Schalls statt. Der Lärmpegel in Räumen mit verlegten Terracottafliesen, wird so gesenkt. Wenn die Schallwellen auf die raue, poröse Oberfläche des Terracottabodenbelages treffen, wird nur ein Teil in den Raum zurückgeworfen. Der Rest wird absorbiert und in Wärmeenergie umgewandelt. Erwiesenermaßen werden durch Terracottabodenfliesen eher die hochfrequenten Töne absorbiert. Die Nachhallzeit dieser Töne wird stark verringert.

Terracottafliesen auch auf Fussbodenheizung?

„Sind denn Ihre Terracottaziegelfliesen auch für Fußbodenheizungen geeignet?“, ist meist eine der ersten Fragen, welche uns unsere Kunden vor dem Kauf Ihrer Terracottaziegelfliesen, stellen. Unsere Terracotta Ziegelfliesen sind natürlich bestens als Bodenbelag über einer Fußbodenheizung geeignet. Es gibt aber ein paar Dinge die man vor der Installation dieses Heizungssystems, welches genau wie ein Holz,- oder Kachelofen Strahlungswärme abgibt, unbedingt wissen sollte. Obwohl Fußbodenheizungen als sehr günstig, umweltfreundlich und effizient gelten, sollte man sich an bestimmte Regeln halten, wenn man keine Schäden am Heizungssystem riskieren will. Eine Fußbodenheizung ist besonders träge und langsam, und sie gibt Wärme wie ein Kachelofen. Wobei die Kacheln des Ofens hier unsere Terracottaziegelfliesen sind. So eine Fußbodenheizung kann man mit einem riesigen Containerschiff vergleichen. Er nimmt nur langsam an Fahrt auf und ist dann aber auch nur sehr schwer wieder zu bremsen. Also mal kurz die Heizung aufdrehen und wenn es warm genug ist die Heizung wieder abdrehen ist nicht möglich und auch nicht gut für die Heizung. Es dauert viel zu lange bis sich der wärmespeichernde Terracottaboden, (incl. Estrich oder Trockenestrichsystem) mit einer insgesamt sehr großen Materialmasse wieder abkühlen würde. Im schlimmsten Fall kann es dann im Winter in Räumen, welche von der Sonne sehr bestrahlt werden vorkommen, dass sich diese Räume stark durch Sonne und Fußbodenheizung erwärmen. Am besten hier nichts machen und die Heizung weiterlaufen lassen.Wenn man das barfußlaufen über den verlegten warmen Terracottabodenfliesen liebt, wird man auf jeden Fall begeistert sein, von der Art der Wärme, welche von den Terracottafliesen abgestrahlt werden.

 

 

Die Fußbodenflächen welche mit unseren Ziegelfliesen verlegt werden wirken je nach Ziegelsteinauswahl sehr lebendig und leuchten in allen nur erdenklichen Rot-, Gelb- und Orangefarbtönen.

Im Vergleich zu unseren farblich immer sehr lebendigen Ziegelfliesen, strahlen die meist aus Mexiko oder Portugal kommenden Terracottafliesen auf Grund ihres sehr einheitlichen Aussehens auf der Bodenfläche, eher Ruhe und Monotonie aus.

Bildvergleich unserer Ziegelfliesen mit Terracottafliesen

 

Die Ursache für diese immer einheitlich aussehenden Terracottafliesen liegt in der Zusammensetzung ihrer Lehmmischung. So enthält die Lehmmischung, bedingt durch den industriellen Herstellungsprozess, immer exakt genau die gleiche Menge und dieselbe Sorte an Sand und Schluff und als Bindemittel einen sehr feinen gereinigten Ton.

Leider gibt es bei dieser industriell produzierten Massenware keine Spuren mehr von Handarbeit an diesen Terracottafliesen. Der fairness halber sollte aber erwähnt werden, dass die noch  von Hand gefertigten Terracottafliesen, in Bezug auf das optische Erscheinungsbild in der Bodenfläche, durchaus mit unseren Ziegelfliesen vergleichbar sind.